Das war die 3. ADAC Rothenuffler Wiehenfahrt

Der 9.September 2017 war leider ein Regentag. Zwar schien zwischendurch auch mal für kurze Zeit die Sonne, kein Vergleich jedoch zum Kaiserwetter im letzten Jahr.

Der MSC Rothenuffeln konnte sich erneut über eine Steigerung der Teilnehmerzahl freuen. Vor zwei Jahren fing alles mit bescheidenen 27 Autos an. Bereits im letzten Jahr waren die Nennungen auf 47 Fahrzeuge angestiegen. In diesem Jahr gaben sogar 54 Teams eine Nennung ab. Durch das miese Wetter blieben leider 3 Klassiker in der Garage, ein weiteres Team musste aus gesundheitlichen Gründen absagen. Die 50 angereisten Probanten kamen auch bei Regen gut zurecht, auch wenn das ein oder andere Cabrio nicht so ganz dicht war. Glücklicherweise machte der Regen pünktlich zu den Startvorbereitungen, der Fahrerbesprechung und dem eigentlichen Startvorgang eine Pause. In diesem Jahr hatten die beiden Etappen der Wiehenfahrt eine Gesamtlänge von 110 Kilometern. Die erste Etappe führte die Teilnehmer rund um das Wiehengebirge zwischen Unterlübbe und Volmerdingsen. Ganz im Sinne der 1. Wiehenfahrt vor 2 Jahren, ging es immer nur kurze Stücke geradeaus. Viele Bögen und Kreise wurden gefahren. Einige straßen mehrfach durchfahren, ein kurzweiliges Streckengeflecht über Nebenstraßen und Serpentinen.

Die erste Sonderprüfung war auf 2 Posten aufgeteilt. Zunächst wurde an einer Kontrolle eine Schätzung des Fahrzeuggewichtes, samt Gepäck und Insassen abgefragt. Die Gegenkontrolle folgte 2 Kilometer weiter auf einer Waage. ``Da haben sich einige ganz gewaltig verschätzt.``, berichtete der bis auf die Unterwäsche nassgeregnete Sportwart. Aber auch einige Schätzungen bis auf wenige Kg genau, wurden abgegeben.

Im letzten Abschnitt der Etappe erwartete die Teilnehmer eine kleine Orientierungsaufgabe.

In dem Lokal der Kaffepause erlebten die Helfer zunächst eine böse Überraschung, genauer gesagt auf dem großzügigen Parkplatz. Dieser stand nämlich voll, mit den Fahrzeugen anderer Gäste. Trotz Absprache ist es dem Gastronomen nicht gelungen genügend Parkfläche zur Verfügung zu stellen. Glücklicherweise ließ sich eine spontane Notlösung finden. Das Autohaus Halstenberg in Volmerdingsen, welches direkt gegenüber liegt, stellte uns seine geräumigen Parkflächen zur Verfügung. Auch hier nochmal ein ganz herzliches Dankeschön für die spontane Hilfe.

 

Nach Kaffee und Kuchen brachen die Teilnehmer zur zweiten Etappe auf. Diese war von der Fahrstrecke her deutlich entspannter gewählt. Nach einigen Stempelkontrollen wartete In Alt-Espelkamp erneut eine kleine Orientierungsaufgabe auf die Teilnehmer. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung durften die Fahrer noch zeigen wie genau sie einen Meter vorwärts fahren können. Ein besonderes Schmankerl war sicherlich auch die Fahrt durch das Naturschutzgebiet großes Torfmoor in Hille. Gegen Ende der Fahrt durch den Mühlenkreis, wartete dann auch der schon fast zum Kult gewordenen Wendehammer im Industriegebiet Unterlübbe mit einer 30 Sekunden Gleichmäßigkeitsprüfung.

 

Nach dem Zieleinlauf ging es dann zum gemütlichen Teil über. Abendessen mit anschließender Siegerehrung. Die Stimmung unter den Teilnehmern war sehr gut. Das Lokal bis auf den letzten Platz gefüllt und der Rallyefotograf konnte sich über eine hohe Nachfrage freuen. Nach dem Essen war es dann endlich soweit. Die Pokale, die mittig im Saal auf einem kleinen Podest mit sehnsüchtigen Blicken der Rallyeteilnehmer beäugt wurden, fanden jetzt ihr neues Zuhause.

Wir gratulieren hier nochmals ganz herzlich Michael und Renate Hirsch und ihrem NSU 1200C zum Sieg in der Oldtimerklasse und dem Gesamtsieg. Bereits vor 2 Jahren konnten sie sich gegen den Rest des Feldes durchsetzen.

Natürlich ist eine Veranstaltung vom Kaliber der ADAC Rothenuffler Wiehenfahrt nur durch die Hilfe vieler Ehrenamtlicher möglich. Unser Anliegen ist es hier natürlich DANKE zu sagen. Da ein Danke allein aber nicht ausreichend wäre, gibt es bereits seit dem letzten Jahr eine Favoriten-Wahl der Helfer. Jeder Helfer wählt dabei sein persönliches Lieblingsteam.

Als Wertschätzung an die Helfer vergibt der Veranstalter an das Team mit den meisten Stimmen einen Ehrenpreis. In diesem Jahr durften sich Hans-Dieter Parys und Eckard Niermeyer mit ihrem Mercedes Benz 300D (im Erstbesitz) über diese spezielle Auszeichnung freuen.

 

Wir danken auch hier nochmal allen Teilnehmern für ihr Vertrauen und freuen uns über das viele Lob das wir bekommen haben. Bereits jetzt planen wir an der 4. ADAC Rothenuffler Wiehenfahrt die im Jahr 2018 kommen wird. Wir hoffen den Termin noch in diesem Jahr festlegen zu können und freuen uns möglichst viele Teilnehmer aus diesem Jahr auch zur nächsten ADAC Rothenuffler Wiehenfahrt begrüßen zu dürfen.

Fotos zur 3. ADAC Rothenuffler Wiehenfahrt

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